Rückzug in die Anonymität

…oder wie erstelle ich aus meinem Blog ein Buch

Was ein Titel, bei dem man Gott weiß was denken könnte, aber es geht eigentlich darum wie man seinen Blog in ein Buch verwandelt, oder einfach nur in ein PDF/Word Dokument. Ich greife hiermit einmal den Artikel von Janasworld auf, auf der ich auch einen interessanten Dienst entdeckt habe, den Jana dort auch kurz beschrieben hat.
Ich selbst habe da schon so meine Erfahrungen gesammelt und meist mit den Lösungen die diverse WP* Plugins zur Verfügung stellen ehr nur schlechte gemacht, oder die gaben nicht das her was ich erwartet hatte.

BlogBooker.com

Da bin ich eines Tages auf BlogBooker.com gestoßen mit dem man denkbar einfach ein PDF aus seinem Blog erstellen kann. Das funktioniert für eine freie “Software” schon recht gut. Man muss nur beachten das es nur im Web funktioniert und man sich keine Software runterladen kann. Des Weiteren gibt man dem Dienst seine durch WordPress erstellte XML Datei durch einen Upload…(Bilder klicken zum vergrößern)

image image image

  1. Blog als XML Datei exportieren
  2. auf BlogBooker.com gehen und dort sein Blogsystem auswählen
  3. XML Datei hochladen und entsprechende Einstellungen machen

Fertig! BlogBooker erstellt euch dann ein PDF image welches ihr runterladen image könnt und dann entsprechend weiterverarbeiten, drucken, verschicken usw…

Die Kommentare eurer Besucher und die eigenen werden mit ins PDF übernommen!!!

Aus IT Sicherheit gebe ich zu bedenken, dass ihr einem Dienst ggf. Daten in die Hand gebt die sehr privat sind und vielleicht nicht in falsche Hände gelangen sollen. BlogBooker gibt nicht an wer im Namen dahinter steckt! Die schrieben zwar in ihren FAQs das die Daten nach 30 Minuten wieder eliminiert werden, aber schreiben kann man ja viel.

wpxslgui – WordPress XML Export Converter

image ist eigentlich schnell erklärt, denn ihr braucht auch wieder eure Blog XML Datei und die Software wpxslgui und schon kann es losgehen.

Ihr gebt einfach wie auf der Webseite beschrieben und im Bild gezeigt an wo eure XML Datei liegt, welches Format ihr haben wollt und wie die Zieldatei heißen soll und drückt auf Generate. Sogleich fängt das Programm an zu arbeiten und erstellt eine entsprechende Datei.

Ich hatte das mal mit einem anderen sehr großen Blog gemacht, der mittlerweile geschlossen ist und mir daraus eine Word Datei erstellt die ca. 451 KB groß war. Ich dachte “mmmmhhh…die ist ein wenig klein für die ganzen Bilder die im Blog waren” und öffnete die Datei. Doch nun ging die Arbeit erst richtig los, denn Word lädt nun den ganzen Content in die Datei aus dem Netz wo der Blog hoffentlich noch online ist ;-) Ist erst einmal alles geladen, dann kann man die Datei neu abspeichern(Export nach PDF) mit all den eingebetteten Medien(Bildern) und den Blog dann abschalten…

Nun steht es einem ja frei die Word Datei noch zu bearbeiten, Artikel rauszunehmen oder zu ändern, oder aber noch etwas umzuformatieren – entdecke die Möglichkeiten.

Und wer kein Word hat kann die Datei ja auch mit OpenOffice öffnen.

Vorteil der ganzen Sache ist, dass alles auf eurem Rechner abläuft(bis auf den Download der Software und eurer Blogeinträge), ihr gebt also niemanden irgendwelche Benutzerdaten in die Hand.

Blog2Print.com

image Tja das hab ich ja gestern bei Janasworld entdeckt und auch gleich mal getestet und muss sagen es hat mir gefallen, wenn auch ein Haken bei der Sache ist. Dazu gleich noch mehr. Erst einmal muss man sich entscheiden was man hat. Man kann aus Blogger, TypePad oder WordPress gehostet auf wordpress.com sein Buch erstellen lassen. Ganz neu ist die Option “self-hosted wordpress.org”, womit gemeint ist, dass man sein WordPress selbst betreibt auf einer eigenen Domaine oder auf irgendwelchem Free-Webspace. Diese Option trifft auch auf mich zu.

image Da komme ich auch schon auf den Haken zurück, den es für den ein oder anderen geben kann. Man muss dem Unternehmen seinen WordPress Benutzernamen und dessen Passwort übermitteln. Da die meisten wie ich sehe oftmals keinen extra Benutzer angelegt haben und immer noch mit dem Benutzer “Admin” rum eiern, gibt man Blog2Print sehr sensible Daten in die Hand mit dem man im schlimmsten Fall den ganzen Blog löschen könnte.

Ich will jetzt hier keine Horrorszenarien hochbeschwören, man sollte sich darüber eben nur im Klaren sein und entsprechende Maßnahmen ergreifen wie zum Beispiel einen extra Benutzer für diese Aktion anlegen, der vielleicht “blog2printuser” heißt. Diesem Benutzer ein entsprechendes Passwort verpassen und als Berechtigung muss mindestens “Redakteur” eingestellt sein. Sonst kann der Dienst den Blog nicht als Buch(PDF) erstellen**. Nach der Aktion könnt ihr entweder den neu erstellten Benutzer löschen, oder sein Passwort ändern, dann kann auch niemand damit Schindluder betreiben.

Man muss eben wissen was man tut und welche Auswirkungen es haben könnte.

So und nun viel Spaß beim ausprobieren…

*Wordpress
**bezieht sich auf die Variante “self-hosted worpress.org

chris

About chris

Hallo, mein Name ist Chris und ich schreibe hier weil es mir Spaß macht und ich so ein wenig die Erlebnisse festhalten möchte die ich erlebe oder was mich einfach bewegt. Gerne könnt ihr zu meinen Beiträgen Kommentare abgeben, wenn ihr dazu etwas zu schreiben habt. Chris
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4 Responses to Rückzug in die Anonymität

  1. Steffi says:

    sag mal, wäre es nicht durchaus einfacher auf das gute alte copy-paste zurückzugreifen und es in word einzufügen?? da kannstes weiterverarbeiten und ganz leicht als pdf exportieren – *blubb* haste den selben effekt – wozu die ganzen umstände???

    • derPapa derPapa says:

      bist du dir sicher, dass du einen Blog mit >300 Artikeln mit copy&paste abarbeiten magst ;-) natürlich geht es auch mit copy&paste, aber wenn du die Kommentare mitnehmen magst, dann wird es je nach eingesetztem Template schwer(er) aber nicht unmöglich.
      Generell hast du aber recht…quick and dirty geht auch mit copy&past :-)

  2. Steffi says:

    sag mal, wäre es nicht durchaus einfacher auf das gute alte copy-paste zurückzugreifen und es in word einzufügen?? da kannstes weiterverarbeiten und ganz leicht als pdf exportieren – *blubb* haste den selben effekt – wozu die ganzen umstände???

    • derPapa derPapa says:

      bist du dir sicher, dass du einen Blog mit >300 Artikeln mit copy&paste abarbeiten magst ;-) natürlich geht es auch mit copy&paste, aber wenn du die Kommentare mitnehmen magst, dann wird es je nach eingesetztem Template schwer(er) aber nicht unmöglich.
      Generell hast du aber recht…quick and dirty geht auch mit copy&past :-)

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