Hab ich noch ganz viele von früher. Einige sind eingescannt, aber da das eine sehr mühselige Aktion ist sind es eben nicht viele. Doch einige von den gescannten Fotos lassen mich immer wieder in die Vergangenheit reisen. So auch die Bilder aus dem Jahr 1995 in dem ich zum bisher letzen Mal in Italien/Kalabrien war. Dort in Kalabrien war ich im Ort Guardavalle Superiore und Marina. Der Unterschied der zusammengehörenden Ortschaften ist der, dass Superiore der “alte” Ort in den Bergen ist und Marina wie der Name schon vermuten lässt am Meer liegt. Beide Orte liegen ungefähr 10 Kilometer auseinander, gehören aber zusammen. Untergebracht waren wir(ich selbst, Tim, Lutek, Anna und Davide) im Bergdorf Guardavalle. Hier wohnt mein damaliger Chef mit seiner Familie und so hatten wir immer mindestens einen einheimischen Ansprechpartner.
Blick aus unserem Haus auf den Ort Dort haben wir für sage und schreibe 100 D-Mark für einen ganzen Monat ein Haus gemietet. Dieses Haus war eines von 3 Häusern im Ort, dass eine eigene Wasserpumpe hat. baywatch4_pm_web Das hatte den Vorteil, dass man sich das Wasser nicht ins Haus per Hand pumpen musste. Also Luxus in einer Gegend in der es zu der Zeit um 1995 noch so gut wie Null Tourismus gegeben hat und damit auch der Ort an sich noch sehr ursprünglich war. Genau das machte den Charme dieses Urlaubsziels aus.  Es gab nicht jeden Komfort den man von zu Hause aus kennt. Ab und an hatten wir trotz Wasserpumpe kein Wasser, weil es in dem Sommer 1995 sehr trocken war und das Wasser somit rationiert wurde. So hatten wir meistens nur von Morgens 6-8 Uhr Wasser und Abend dann auch noch einmal eine Stunde zwischen 18 und 19 Uhr. Kochen brauchten wir nicht selbst, denn wir haben immer bei der Mutter meines Chefs gegessen gegen ein kleines Geld. Eigentlich wollte sie überhaupt nichts dafür haben, weil wir waren die Gäste aus Deutschland und Gäste zahlen nicht. Man musste sogar aufpassen, dass man es mit dem Bezahlen nicht übertreibt, denn dass hätte die Mutter sehr verärgert. beach2_pm_web Das Essen war immer ganz große klasse, wir saßen meist mit ca. 15 Personen an einem eigentlich zu kleinen Tisch, aber das war das tolle daran. Eng beieinander sitzen, zusammen essen und trinken ein bisschen quatschen so gut es mit den italienisch Kenntnissen ging. Mein Chef hat eine Schwester die ebenfalls mal in Germania gearbeitet hatte und konnte somit auch deutsch sprechen. Doch wir Deutschen versuchten in der Landessprache zu reden, schließlich hatten wir fast alle gut 5 Jahre beim Italiener gearbeitet und so ist doch einiges an Sprache hängengeblieben. Somit waren wir auch voll integriert und wenn es mal mit der Sprache nicht ganz geklappt hat, dann wurden die Hände und Füße zu Hilfe genommen. ce_katzo_pm_web Alle in dem Ort kannten uns “Deutsche”, die Tedesci. Ich selbst war bereits das dritte mal in Guardavalle und kannte mich schon aus. So wusste ich auch durch meinen ersten Besuch, dass man sich als “Tourist” mit fremden Autokennzeichen am besten mit einem Einheimischen im Ort blicken lässt. Heißt, man sollte im eigenen Auto mit Einheimischen drinnen hupend durch die Straßen fahren. Kein Witz und auch kein Aprilscherz. Das war wirklich so, machte man dies nämlich nicht, so musste man damit rechnen, dass man seinen Wagen aufgebrochen und somit den Inhalt entwendet bekommt. Ist mir nämlich bei meinem zweiten Besuch 1992 passiert, da hab ich das nämlich nicht gemacht mit der Einheimischenhuprundfahrt und da wurde dann bei meinem Auto die Frontscheibe und Seitenscheibe eingeschmissen um dann meine Musikkassetten mitzunehmen. Ist wahrscheinlich heute nicht mehr so, aber damals war es das. Ich hab auch noch den Polizeibericht dazu image . Nachdem die Täter dann wussten zu wem ich gehöre, wollten die sich bei mir entschuldigen, aber darauf hatte ich dann absolut keine Lust. Man muss das Volk einfach gern haben :-)

baywatch1_pm_web essen1_pm_web Auswärts essen war auch immer klasse, auch wenn das auf dem Bild nicht so aussieht, aber wir waren alle fertig von der Sonne am Meer. Bei 46 Grad Celsius hält man es nur gegrenzt in der Sonne aus und gut eincremen ist sowieso Pflicht. Der einzige Schatten am Strand war entweder der eigene Sonnenschirm, oder eines der beiden Lidos in denen man sich auch mit Eis oder kalten Getränken erfrischen konnte. model6_pm_webvampirone_pm_web Wir waren jeden Tag am Strand und Abends dann auch in den Lidos wenn die dort Disco gemacht haben. So freundeten wir “Tedescis” uns auch mit dem Personal dort an, die dann als wir wieder Richtung Heimat gefahren sind auch ein bisschen traurig waren. “Vapirone” und Linda hatten glaube ich viel Spaß mit uns.

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bild1_pm_web  Natürlich konnte man auch Tretboote mieten, die dann auch bei uns voll besetzt waren. Waren ja auch immer ein Haufen Kinder mit uns unterwegs. Ab und an gab es aber auch eine Zeit in der nur wir Erwachsenen unterwegs waren. Tim, Lutek, Agazio und ich sind dann alleine an den Strand gefahren um zu erholen oder Fußball zu spielen. Und eines Abends, an dem ich auch noch Geburtstag hatte und eigentlich auch schon nach Hause fahren wollte, da schnappten mich meine Begleiter um meinen Geburtstag auswärts zu feiern, in einem anderen Lido im Nachbarort. Was mich dort dann erwartete war eine Misswahl. Aufgehoben davon hab ich mir zwei Bilder. model4_pm_web Einmal das Bild der Gewinnerin 

model3_pm_web links – Die Gewinnerin der Misswahl

Und rechts das Bild meiner Favoritin, die dann Miss Soriso geworden ist, was soviel bedeutet wie Miss Lächeln.

 

Zum Schluss nun noch zwei meiner Lieblings Urlaubsbilder von diesem Trip…

arita5_pm_web in_love_pm_web 

Alle Bilder sind mit einem Scanner eingescannt worden und dann versucht mit Photomizer zu optimieren. In Graustufen konvertiert mit Picasa. Eigentlich mag ich aber keine Google Tools und so wird das eine Ausnahme bleiben.

chrisHallo, mein Name ist Chris und ich schreibe hier weil es mir Spaß macht und ich so ein wenig die Erlebnisse festhalten möchte die ich erlebe oder was mich einfach bewegt. Gerne könnt ihr zu meinen Beiträgen Kommentare abgeben, wenn ihr dazu etwas zu schreiben habt. Chris